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O mein Heimatland! O mein Vaterland! Wie so innig, feurig lieb' ich
dich! Schönste Ros', ob jede mir verblich, Duftest noch an meinem öden
Strand!
Als ich arm, doch froh, fremdes Land durchstrich, Königsglanz mit deinen
Bergen maß, Thronenflitter bald ob dir vergaß, Wie war da der Bettler
stolz auf dich!
Als ich fern dir war, o Helvetia! Faßte manchmal mich ein tiefes
Leid; Doch wie kehrte schnell es sich in Freud', Wenn ich einen deiner
Söhne sah!
O mein Schweizerland, all' mein Gut und Hab! Wann dereinst die letzte
Stunde kommt, Ob ich Schwacher dir auch nichts gefrommt, Nicht versage
mir ein stilles Grab!
Werf' ich von mir einst dies mein Staubgewand, Beten will ich dann zu
Gott dem Herrn: «Lasse strahlen deinen schönsten Stern Nieder auf mein
irdisch Vaterland!» |